MUSIKTAGE

Waging am See

Musiktage 2021

Endlich ist wieder soweit und nach langer kultureller Dürreperiode versprechen die Musiktage Waging 21 wieder spritzig frische Konzerterlebnisse in toller Atmosphäre. Wir dürfen mit dem Trio Variabile ein Spitzenensemble in Waging begrüßen. Aber auch regionale Künstler werden wieder fester Bestandteil sein. Zu guter Letzt ziehen die Musiktage neue Saiten auf und präsentieren mit den Katona Twins ein Gitarren-Duo der besonderen Art, das sowohl mit klassisch spanischen Klängen seine Zuhörer verzaubern vermag, als auch mit Leonard Bernstein und den Beatles das Publikum meisterhaft mitreißt. Dem Kultursommer der Spitzenklasse steht also nichts mehr im Weg und wir freuen uns, Sie auf bei einem unserer Konzerte begrüßen zu dürfen.

Alle Konzerte finden unter den jeweils gültigen Coronabestimmungen statt (Stand 07.06.2021).
Inzidenz größer 50 und kleiner 100: Einlass nur mit gültigem Coronatest (nicht älter als 24h) oder mit Bescheinigung geimpft bzw. genesen. Es gilt Maskentragepflicht und Abgabe von Kontaktdaten.
Inzidenz kleiner 50: Einlass ohne Test. Es gilt Maskentragepflicht und Abgabe von Kontaktdaten.

Mittwoch 14. Juli: Trio Variabile

Alexey MikhaylenkoKlarinette

geboren 1986, entstammt einer Moskauer Musikerfamilie. Nach dem Abschluß an zwei Musikschulen wechselte er an die Akademische Musikhochschule am Moskauer Staatlichen Konservatorium zu Rafael Bagdasaryan sen., dem berühmten Klarinettensolisten des Bolshoi-Theaters. Während dieser Zeit absolvierte er auch ein Jahr an der Akademie für Musik in Oslo bei Hans Christian Brian. 2009 schloß er sein Studium in Moskau mit einem Masterdegree ab. In der Folge komplettierte er seine Ausbildung in Wien bei Maksimiljan Cencic (Prayner Konservatorium) und Boris Perrenoud (Wiener Akademie). 

Meisterkurse bei Sabine Meyer und Reiner Wehle (Klarinette) sowie Kristjan Järvi  (Dirigieren) gaben ihm weitere wichtige Impulse.

Erfolge bei Internationalen Wettbewerben: "Nussknacker" (Moskau, 1. Preis), "Symphony" (Wolgograd, 2. Preis), für zeitgenössische Musik (Krakau 1. Preis), Intermusica (Birkfeld, Österreich, 3. Preis), Alexander Tansman (Lodz, Polen, 2. Preis), Música de Câmara (Alcobaca, Portugal, 1. Preis)

Seit 2016 studiert Alexey Mikhaylenko Dirigieren an der Musikuniversität in Wien bei Mark Stringer und hat den ersten Studienabschnitt bereits mit Diplom abgeschlossen.

Er ist Gründungsmitglied des Messiaen-Quartetts und von „Clari York“ sowie Künstler der Theaterkompanie Art Partner XXI, wo er gemeinsam mit berühmten russischen Schauspielern auf der Bühne steht. Auch an den Theaterproduktionen der „School of Dramatic Art“ und des „Theaters der Nationen“ nimmt er als Klarinettist und Dirigent teil. Weiters ist er Künstlerischer Leiter und Dirigent des Moskauer Streicher-Ensembles.

 

Othmar Müller, Violoncello

wurde 1963 in Wien geboren, studierte in seiner Heimatstadt und in den USA.

Als Cellist des Artis-Quartetts, das er 1980 mitbegründete, tritt er weltweit in den wichtigsten Musikzentren auf, nimmt an bedeutenden Musikfestivals teil und spielt seit 1988 eine jährliche Konzertserie im Wiener Musikverein.

Viele der über 30 bislang entstandenen CDs wurden mit Schallplattenpreisen wie Grand Prix du Disque, Prix Caecilia, Diapason d'Or, Wiener Flötenuhr, Echo Klassik und MIDEM Award ausgezeichnet.  Weitere CD-Einspielung galten den Cellokonzerten von Joseph Haydn sowie Cello/Klavier-Werken von Webern, Weigl und Johanna Müller-Hermann.

Othmar Müller unterrichtete Kammermusik an der Musikuniversität Graz und leitet jetzt eine eigene Celloklasse am Haydn-Konservatorium Eisenstadt. Weiters gibt er regelmäßig Kurse in den USA, Hong Kong, Österreich und beim Casals-Festival Prades.

In den letzten Jahren tritt Othmar Müller verstärkt solistisch und im Duo in Erscheinung (u.a. posthume Uraufführung von Gottfried von Einems „Musik für Cello solo“ und Uraufführung des Cellokonzerts von Herwig Reiter im Berliner Konzerthaus).

Im Oktober 2006 spielte er im Brahmssaal des Wiener Musikvereins die Uraufführung der "3 Stücke für Cello und Klavier" von Alexander Zemlinsky sowie die erste Aufführung seit 112 Jahren von dessen Cellosonate. 2008 wurde dieses Programm auf CD veröffentlicht, 

Sein Violoncello von Andrea Amati, Cremona 1573, ist eine Leihgabe der Instrumentensammlung der Österreichischen Nationalbank.

 

Barbara Moser, Klavier

wurde bereits im Alter von 5 Jahren an der heutigen Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien aufgenommen und erhielt ihre Ausbildung dort  bei Renate Kramer-Preisenhammer und Heinz Medjimo-rec. Weiterführende Studien folgten bei Greta Kraus in Toronto, Boris Bloch in Essen sowie Oleg Maisenberg, Roland Keller und Rudolf Buchbinder in Wien.

Rezitals in wichtigen europäischen Musikzentren und bei renommierten Festivals wie den Salzburger und Schwetzinger Festspielen, den Wiener Festwochen, der Schubertiade Feldkirch, dem Schleswig-Holstein Festival, dem Flandern Festival und dem Festival "Printemps des Arts de Monte Carlo" sowie Konzertreisen nach Südamerika, Japan, Kanada und die USA führten zur Zusammenarbeit mit vielen Dirigenten und Orchestern von Weltruf. 

Auf dem Gebiet der Kammermusik ist die Pianistin ebenfalls sehr gefragt. Sie konzertiert in verschiedenen Formationen, oft mit namhaften Mitgliedern der Wiener Philharmoniker. Liederabende gibt Moser mit namhaften Künstlern wie Annette Dasch, Natalie Dessay, Mara Zampieri, Placido Domingo, Adrian Eröd, Wolfgang Holzmair und Michael Schade.

Ihre Diskographie umfasst elf Solo-CDs, erschienen bei EMI, Musica und Gramola und ebensoviele Kammermusikeinspielungen, die unter anderem mit einem "Diapason d'Or" und der  „Wiener Flötenuhr“ ausgezeichnet wurden.

Mosers Dissertation  über Verzierungen in Bellini’s Oper „La Sonnambula“  (VDM Verlag) wurde 2010 mit einem „Best Publication Award“  ausgezeichnet, 2012 wurde sie als Professorin für Klavier an die Universität für Musik Wien berufen.

 

Programm: 

 

W. A. Mozart: Kegelstatt-Trio Es-Dur KV 498

Andante
Menuetto
Rondeaux. Allegretto

 

Paul Juon: Trio Miniatures

Reverie

Humoreske

Elegie

Danse Phantastique

                                                    

Max Bruch: Aus Acht Stücke op.83

Nr. 2 Allegro con moto

Nr. 5 Rumänische Melodie Andante 

Nr. 7 Allegro vivace, ma non troppo

                                                    

---------

 

L. van Beethoven: Klaviertrio B-Dur op. 11 „Gassenhauertrio“

Allegro con brio

Adagio

Tema con variazioni 

 

Nino Rota: Trio für Klarinette, Cello und Klavier

Allegro

Andante

Allegrissimo 

 

 

 

Eintritt 20 € - Schüler und Studenten 10 €

Nur Abendkasse - kein Vorverkauf

Pfarrkirche St. Martin

Beginn 20:00 Uhr - Einlass 19:30 Uhr 

Sonntag, 18. Juli: Notturno musicale

Programm:
Henry Purcell - The Gordian Knot Untied
Giovanni Maria Trabaci - Canzone Franzese Primo e Secondo
Antonio Caldara - Sinfonia IV h-Moll
John Cage - Five
Patrick Pföß - Entr'acte
Louis de Caix d'Hervelois Suite No 2
Aus Schottland - Captain McDuff, Knit The Pocky
Turlough O'Carolan Miss Noble
Captain O'Kane –
Carolan's Cup
All Alive
Kean O'Hara
Lady Wrixon
Patrick Pföß, Traversflöte
Constanze Germann-Bauer, Violine
Sabine Kübler, Viola
Maximilian Spann, Kontrabass
Verena Meurers-Zeiser, Harfe
Michael Müller, Kirchenmusiker St. Martin Waging am See
Eintritt 15 € - Schüler und Studenten 10 €
Nur Abendkasse - kein Vorverkauf
Pfarrkirche St. Martin
Beginn 19:00 Uhr - Einlass 18:30 Uhr

Sonntag, 25. Juli: Katona Twins - von Bach zu den Beatles

 

Eintritt 20 € - Schüler und Studenten 10 €

Nur Abendkasse - Kein Vorverkauf

Pfarrkirche St. Martin

Beginn 19:00 Uhr - Einlass 18:30 Uhr


Geschichte der Musiktage

Die einzigartige, bereits über zwanzigjährige Geschichte der Musiktage Waging geht auf die rege kirchenmusikalische Tradition des ortsansässigen Kirchenchores zurück. In den siebziger Jahren begann in der Marktgemeinde unter der Leitung von Hans Fendl eine neue Ära der Musikkultur und -pflege. Sogar der weltberühmte Dirigent Eugen Jochum, ein Freund des damaligen Geistlichen Rates Franz Ringmaier, war in den 50er, 60er und 70er Jahren oft Besucher der Waginger Pfarrgemeinde. Als Gastdirigent leitete er des öfteren den Waginger Kirchenchor. 

 

Im Sommer 1994 wagte es dann Chorleiter Alfons Schmuck, unterstützt vom „Verein für Heimatpflege und Kultur Waginger See e.V.", die Musiktage als mittsommerliches Festival zu gründen, bei dem große Interpreten genauso wie die musikalische Dorfbevölkerung auftreten und Waging für zwei Wochen im Jahr "Festspielglanz" verleihen. Durch das ausgewogene Programm vereinen sich in Waging klassische Musik, Kirchenmusik, Volksmusik und Jazz auf wunderbare Weise.

 

Die prächtige Pfarrkirche St. Martin, der Pfarrsaal mit wunderbarer Akustik sowie schöne Filialkirchen und sogar der Segelhafen bieten Musikern und Publikum das richtige Ambiente für einen unvergesslichen Konzertbesuch. Aber nicht nur die Örtlichkeiten sind ideal in Waging: zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter aus dem Dorf schaffen mit ihrer musikalischen Begeisterung und bodenständigen Hilfsbereitschaft eine ganz besondere Atmosphäre.

 

Namhafte Künstler wie Carolin und Jörg Widmann, Benjamin Schmid, Barbara Moser, das Tecchler Trio, das Jacques Thibaud Trio, das Mandelring Quartett, das Notos Quartett oder das Ensemble Esbrassivo waren bereits Gäste bei den Musiktagen und die Konzertreihe ist mittlerweile fester Bestandteil des Kulturlebens im Rupertiwinkel.

 

Von 2014 bis 2018 hatte Barbara Schmelz die künstlerische Leitung der Musiktage Waging. Mit der Saison 2019 übernimmt der neue Kirchenmusiker von St. Martin, Michael Müller, die Leitung.

Vereinsleitung

1. Vors.: Alfons Schmuck

2. Vors.: Franz Patzelt

Schriftführ.: Christine Heiß

Schatzmeist.: Annemarie Geierstanger

Kontakt

Verein  für Heimatpflege und Kultur
Waginger See e.V. 

 

Alfons Schmuck
Ludwig-Felber-Str. 8
83329 Waging am See
Tel. 08681/9826

 

Bankverbindung

VR Bank Obb. Südost

IBAN DE 33 7109 0000 0007 1560 06

 

Sparkasse

IBAN DE 35 7105 2050 0000 3260 66